St. Athanasius - Fresko in der Kirche Theotokos Peribleptos, Ohrid, Mazedonien, 13. Jahrhundert

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Was ist unser Anliegen? Wir wollen dem Wort und dem Auftrag Christi treu bleiben. Wir wollen einfach katholisch bleiben, so wie unsere Vorfahren, so wie es die Kirche immer verstanden hat. Einer Zeit, die alles in Frage stellt, ist die unveränderliche Wahrheit Christi entgegenzustellen. Dazu möchten wir mit Ihrer Hilfe einen kleinen Beitrag leisten.

Dr. F. Bentz     Franz Kronbeck     Inge M. Thürkauf

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Das Wunder von Guadalupe

In Guadalupe, am Stadtrand von Mexiko City, ist die Gottesmutter am 9. Dezember 1531 einem armen 55-jährigen Indio mit dem Namen Juan Diego Cuauhtlatoatzin auf dem Hügel Tepeyac erschienen. Der Mann war zu der Zeit einer der ganz wenigen getauften Indios und nahm sieben Jahre vorher bei der Taufe den Namen Juan Diego an. Die Begegnung fand am Fest der Unbefleckten Empfängnis statt, das dort am 9. Dezember gefeiert wurde. Maria sagte bei der ersten Begegnung: „Ich bin die immerwährende Heilige Jungfrau Maria, die Mutter des einzig wahren heiligen Gottes, des Leben spendenden Schöpfers aller Menschen. Er ist der Herr des Nahen und des Fernen, des Himmels und der Erde. Ich wünsche mir sehr, daß hier ein Heiligtum errichtet wird, wo ich ihn zeigen, preisen und für immer bezeugen kann. Ich werde Menschen meine ganze Liebe spenden, meinen erbarmenden Blick, meine Hilfe, meinen Trost, meine Rettung. Denn ich bin wahrhaftig eure mitleidende Mutter:deine Mutter und die aller Menschen, die dieses Land bewohnen – wie auch die Mutter aller übrigen Stämme und Menschen, die mich lieben, rufen und anflehen.“