St. Athanasius - Fresko in der Kirche Theotokos Peribleptos, Ohrid, Mazedonien, 13. Jahrhundert

Liebe Leser!

Was ist unser Anliegen? Wir wollen dem Wort und dem Auftrag Christi treu bleiben. Wir wollen einfach katholisch bleiben, so wie unsere Vorfahren, so wie es die Kirche immer verstanden hat. Einer Zeit, die alles in Frage stellt, ist die unveränderliche Wahrheit Christi entgegenzustellen. Dazu möchten wir mit Ihrer Hilfe einen kleinen Beitrag leisten.

Dr. F. Bentz     Franz Kronbeck     Inge M. Thürkauf

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Aus den Erinnerungen von Sr. Pascalina Lehnert:

Bomben auf Rom

…Aber dann kam jener furchtbare 19. Juli 1943, den wohl niemand vergessen wird, der ihn in Rom miterlebt hat. Die Sonne strahlte nach Mittag vom klaren, wolkenlosen Himmel, als plötzlich mit unerhörter Schnelligkeit die surrenden Bombenflugzeuge Tod und Verderben über Rom und seine Bewohner schleuderten. Alles war von Entsetzen erstarrt.
Der Heilige Vater stand am Fenster und sah, wie sich die Todesvögel über seine Stadt senkten. Er war sehr bleich, als er die nun zitternde Hand zum Segen erhob. Von seinem Fenster aus hatte es den Anschein, als sei Santa Maria Maggiore der brennende Stadtteil. Er eilte ans Telephon, doch niemand wußte etwas Genaues. „Lassen Sie sofort mein Auto kommen“ befahl Pius XII. „Um Gottes Willen, Heiliger Vater, Sie können doch jetzt nicht aus dem Haus!“ Aber er hörte auf keinen Einwand. Man rief den Chauffeur. Pius XII. nahm alles Geld, das sich im Hause befand, zu sich und war im Nu zur Ausfahrt bereit.