St. Athanasius - Fresko in der Kirche Theotokos Peribleptos, Ohrid, Mazedonien, 13. Jahrhundert

Liebe Leser!

Was ist unser Anliegen? Wir wollen dem Wort und dem Auftrag Christi treu bleiben. Wir wollen einfach katholisch bleiben, so wie unsere Vorfahren, so wie es die Kirche immer verstanden hat. Einer Zeit, die alles in Frage stellt, ist die unveränderliche Wahrheit Christi entgegenzustellen. Dazu möchten wir mit Ihrer Hilfe einen kleinen Beitrag leisten.

Dr. Ferdinand Jeindl           Fabian Glück

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Außerordentliche Zeiten ver­lan­gen außerordentliche Taten

Von Franz Kronbeck

Die Vorsehung Gottes, so kann man im Alten Testament an unzähligen Stellen nachlesen, geht nicht nur ausnahmsweise, sondern regelmäßig Wege, die uns oft als ungewöhnlich erscheinen. Das Neue Testament spricht von nichts anderem, denn daß Gott Mensch wird, um uns am Kreuz zu erlösen, ist das Unerhörteste, das es je gegeben hat.
Wir dürfen auf die Vorsehung Gottes rechnen, aber wir wissen nie, welchen Weg sie nehmen wird. Gott kann auch Dinge zulassen, die wir als unerträglich erachten, denn Gott weiß selbst das, was nie hätte sein dürfen – nämlich die Sünde mit all ihren schrecklichen Folgen –, zum Guten zu wenden.
In all den Wirrnissen der Gegenwart haben wir die beständige Aufgabe, die Zeichen der Zeit zu lesen, nicht um die Zukunft zu erforschen, sondern um herauszufinden, was die Gegenwart von uns will, um zu erkennen, was hier und jetzt von uns verlangt ist.